Überall ist Wunderland
über die Kunst der Täuschung, Reales, Surreales & Irreales, Dichtung & Wahrheit, Kitsch, Schabernack und Horoskope
Versuch von künstlerischen Aufarbeitungen der Grenzerkundung zwischen Kitsch und Kunst, zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Logik und Mythen, zwischen Realität und Schabernack, zwischen Surrealismus, Absurdität und Realität sowie der Glaubwürdigkeit von Bauernregeln, Horoskopen und Voraussagungen.
Stichworte/Projektteile/Kurzbeschreibung:
Insgesamt annähernd 20 KünstlerInnen (Maler/innen, Musiker/innen, Schreiber/innen) aus Tirol, Südtirol, Wien und Deutschland werden in Form einer internationalen Zusammenarbeit eingeladen, zwei Wochen lang zum Thema zu arbeiten. Arbeitsgrundlagen und Basisinformationen werden durch die parallel stattfindende Kulturprogramme vermittelt und vertieft. Sämtliche Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich. Die Ergebnisse der Arbeiten werden in Längenfeld, Mieming, Wien und Meran im Rahmen von Ausstellungen, Lesungen und Performances präsentiert. Es ist geplant, das Projekt auch als Publikation und in visueller Form zu dokumentieren. Die Homepage des Freistaat Burgstein dient als wichtiges Netzwerk und Kommunikationsmittel der KünstlerInnen.
Projektziel:
Kunst spielt sich sehr oft im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft aber auch zwischen Kunsttheorie, Medien und KünstlerInnen ab. Im Jahr 2009 sind die Teilnehmer der künstlerischen Denkwerkstatt Freistaat Burgstein unter dem Titel „STÖREN/FRIEDE oder was darf Satire“ der Frage über die Rolle der KünstlerInnen als Chronisten der Zeitgeschichte nachgegangen. Es war einerseits eine Spurensuche nach Beispielen für satirische Zustände und Ausdrucksweisen in der Literatur, Musik und Malerei, andererseits der Versuch den Sinn, die Begründung und den Erfolg oder Misserfolg von Ausbrüchen aus vorgegebenen, zeitgeistigen Normierungen und Grenzziehungen zu hinterfragen. Wobei es gerade Satire zu sein scheint, die sich einerseits provozierende Fragestellungen erlaubt, andererseits jedoch durch seinen meist hintergründigen Humor ohne Zweifel einen ziemlich weitverbreiteten Sympathiewert genießt. Es galt auch die Fragestellung, ob Satire und Humor in der Kunst überhaupt legitim ist, oder, wie es etwa der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel sieht, der mit dem offensichtlichen Eintritt des Humors in die Kunst, das Ende derselben konstatiert. (Vergl. Hegel, Ästhetik II, 554, Mag. Sophie Geretsegger in: Amtsblatt aus dem Freistaat Burgstein Nr. 12/VII/98.) Basisgedanke der künstlerischen Denkwerkstatt 2010 liegt im Versuch einer Grenzerkundung zwischen Kitsch und Kunst, zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Logik und Mythen, zwischen Realität und Schabernack. Hat sich der Zugang zur Themenaufarbeitung im Vorjahr schwerpunktmäßig im alpenländischen Kontext abgespielt, werden 2010 beispielgebend für die geplanten Analysen Persönlichkeiten aus der europäischen Kulturgeschichte mit einbezogen.
Versuch von künstlerischen Aufarbeitungen der Grenzerkundung zwischen Kitsch und Kunst, zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Logik und Mythen, zwischen Realität und Schabernack, zwischen Surrealismus, Absurdität und Realität sowie der Glaubwürdigkeit von Bauernregeln, Horoskopen und Voraussagungen.
Stichworte/Projektteile/Kurzbeschreibung:
Insgesamt annähernd 20 KünstlerInnen (Maler/innen, Musiker/innen, Schreiber/innen) aus Tirol, Südtirol, Wien und Deutschland werden in Form einer internationalen Zusammenarbeit eingeladen, zwei Wochen lang zum Thema zu arbeiten. Arbeitsgrundlagen und Basisinformationen werden durch die parallel stattfindende Kulturprogramme vermittelt und vertieft. Sämtliche Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich. Die Ergebnisse der Arbeiten werden in Längenfeld, Mieming, Wien und Meran im Rahmen von Ausstellungen, Lesungen und Performances präsentiert. Es ist geplant, das Projekt auch als Publikation und in visueller Form zu dokumentieren. Die Homepage des Freistaat Burgstein dient als wichtiges Netzwerk und Kommunikationsmittel der KünstlerInnen.
Projektziel:
Kunst spielt sich sehr oft im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft aber auch zwischen Kunsttheorie, Medien und KünstlerInnen ab. Im Jahr 2009 sind die Teilnehmer der künstlerischen Denkwerkstatt Freistaat Burgstein unter dem Titel „STÖREN/FRIEDE oder was darf Satire“ der Frage über die Rolle der KünstlerInnen als Chronisten der Zeitgeschichte nachgegangen. Es war einerseits eine Spurensuche nach Beispielen für satirische Zustände und Ausdrucksweisen in der Literatur, Musik und Malerei, andererseits der Versuch den Sinn, die Begründung und den Erfolg oder Misserfolg von Ausbrüchen aus vorgegebenen, zeitgeistigen Normierungen und Grenzziehungen zu hinterfragen. Wobei es gerade Satire zu sein scheint, die sich einerseits provozierende Fragestellungen erlaubt, andererseits jedoch durch seinen meist hintergründigen Humor ohne Zweifel einen ziemlich weitverbreiteten Sympathiewert genießt. Es galt auch die Fragestellung, ob Satire und Humor in der Kunst überhaupt legitim ist, oder, wie es etwa der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel sieht, der mit dem offensichtlichen Eintritt des Humors in die Kunst, das Ende derselben konstatiert. (Vergl. Hegel, Ästhetik II, 554, Mag. Sophie Geretsegger in: Amtsblatt aus dem Freistaat Burgstein Nr. 12/VII/98.) Basisgedanke der künstlerischen Denkwerkstatt 2010 liegt im Versuch einer Grenzerkundung zwischen Kitsch und Kunst, zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Logik und Mythen, zwischen Realität und Schabernack. Hat sich der Zugang zur Themenaufarbeitung im Vorjahr schwerpunktmäßig im alpenländischen Kontext abgespielt, werden 2010 beispielgebend für die geplanten Analysen Persönlichkeiten aus der europäischen Kulturgeschichte mit einbezogen.

















